Unsere schönsten Momente in – Marrakesch

Im Dezember 2015 verbringen wir vier Tage in Marrakesch und werden dabei sofort in den Bann dieser faszinierenden Stadt gezogen. Welche Momente uns dabei besonders in Erinnerung geblieben sind, kannst du hier nachlesen.

Wir haben die inspirierenden Farben der Medersa Ben Youssef genossen,…

Die Medersa Ben Youssef ist eine ehemalige Koranschule und schon seit längerem für die Öffentlichkeit zugänglich. Um sie zu finden muss man sich erst einmal vom Djemaa el Fna durch das enge Labyrinth der Souks kämpfen, wird dafür aber mit einer beeindruckenden Kulisse belohnt. An der Kombination aus blauen, roten, weißen, gelben, schwarzen und türkisen Mosaiksteinen umgeben von kunstvollen Stuckornamenten können wir uns einfach nicht satt sehen.

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… den wundervollsten Sonnenuntergang auf einer Dachterasse des Djemaa el Fna gesehen,…

Durch Zufall kommen wir an einem unserer Abendstreifzüge noch am Hauptplatz vorbei, der uns immer wieder als wichtiger Orientierungspunkt dient. Eigentlich wollen wir nur noch ein bisschen durch die Gassen schlendern, aber beim Anblick des Himmels wird uns schnell klar: Planänderung, ein Aussichtspunkt muss her! Denn durch das Gedränge der etlichen Leute hindurch  erahnen wir den kitschigsten Bilderbuch- Sonnenuntergang, den man sich nur vorstellen kann. Irene stürmt daher nach einem kurzen Blickwechsel durch die Menschenmenge direkt auf das „Café de France“ zu.

Auf der Dachterasse angekommen erwartet uns ein Bild wie aus 1001 Nacht: Ein glühend roter Feuerball versinkt langsam hinter den Palmen und dem Minarett der Koutoubia- Moschee, einfach traumhaft.

Tipp: Vielleicht schon etwas früher kommen und sich rechtzeitig ein nettes Plätzchen suchen. Das „Cafe de Francé“ ist zwar das Bekannteste, bei weitem aber nicht das Einzige Lokal mit Dachterrasse am Djemaa el Fna.

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… uns im endlosen Gassengewirr der marokkanischen Souks treiben lassen, …

Marrakesch ohne Märkte wäre wohl nicht denkbar. Wohin das Auge reicht verkaufen Händler Gewürze, buntes Geschirr und Textilien, es wird gerufen, verhandelt und gefeilscht. Dazu gesellen sich exotische Düfte und orientalische Musik. Spätestens hier begreift man, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Generell sind marokkanische Händler eher aufdringlich und Fotografieren wird nicht gerne gesehen, trotzdem gibt es kaum etwas Besseres als das bunte Treiben zu beobachten und den ein oder anderen Schnappschuss zu ergattern. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken und wenn man denkt schon alle Gewürzstände der Stadt gesehen zu haben, erblickt  man plötzlich den nächsten Stand mit Oliven und ist wieder von Neuem begeistert – Vor allem davon, dass diese Türme aus Gewürzen und Oliven immer perfekt halten…Wie machen die das nur?

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… in einem ortstypischen Riad übernachtet…

Ein Riad ist ein traditionell marokkanisches Haus oder kleiner Palast mit einem Innenhof und/oder Garten. (Danke Wikipedia, du findest immer die besten Worte!)

Wer uns kennt, weiß, dass Ratschläge über Unterkünfte nicht gerade unsere Domäne sind. Meistens übernachten wir in billigen Hostels und legen nicht besonders viel Wert auf Luxus. In diesem Fall wollen wir uns aber von der marokkanischen Kultur verzaubern lassen und daher ist Marrakesch einer der wenigen Orte, an dem uns die Wahl unserer Unterkunft wirklich wichtig ist. Leider erfahren wir bei unserer Ankunft, dass unser gebuchtes Riad wegen Umbauarbeiten spontan geschlossen wurde und wir auf ein anderes ausweichen müssen. Macht nichts, dieses ist mindestens genau so schön.

Tipp: Diese traditionellen Unterkünfte sind keineswegs teuer, unser Zimmer hat 35€ pro Nacht für zwei Personen gekostet. Besonders gut gefällt uns nicht nur das authentische Flair sondern auch die Tatsache, dass Riads meist von Einheimischen betrieben werden.

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 …und die Zeit im Palais de la Bahia vergessen.

Mehrere Stunden könnte man in diesem fast 8000 Quadratmeter großen privaten Palast verbringen, vor allem wenn man gerne fotografiert. Es gibt unglaubliche viele Details an den Wänden sowie zahlreiche Mosaike im maurischen Stil. Und wer es doch nicht geschafft hat in einem Riad unterzukommen, kommt hier im Bezug auf Innenhöfe auch auf seine Kosten. Mehr Marrakesch geht einfach nicht.

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Unser Fazit: Marrakesch ist mit Sicherheit eine unserer liebsten außereuropäischen Städte. Auf eine Weise ist sie geheimnisvoll und unnahbar, trotzdem sind die Einheimischen sehr offen und lassen sich gerne auf Gespräche ein. Unsere Neugierde für Marokko wurde auf jeden Fall voll entfacht und wir werden mit Sicherheit bald wieder zurückkehren um mehr von diesem wunderbaren Land zu sehen.