Reisetagebuch Israel Tag 1 – Tel Aviv, Jaffa

  • 02.05.2018 – Tel Aviv, Jaffa

Nach zwei Flügen und einer Flughafenübernachtung in Belgrad kommen wir um die Mittagszeit am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv an. Trotz der vielen Gerüchte um strenge Einreisebefragungen können wir beruhigen: Wir wurden lediglich gefragt wie lange und wo wir bleiben möchten, alles halb so wild.

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Wir verlassen den Flughafen und nehmen den Zug nach Tel Aviv. Nach 15 Minuten Fahrt und guten zwei Kilometern Fußweg durch die Stadt, auf dem wir bereits unsere ersten Eindrücke sammeln, kommen wir in unserem Hostel an. Wir richten uns ein bisschen ein, holen uns noch ein paar Tipps bei einem Hostelangestellten und brechen auf ins nahegelegene Jaffa, der Altstadt von Tel Aviv.

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Auf unserem Spaziergang kommen wir an netten, kleinen Plätzen vorbei, schlendern entlang des Flohmarkts, wo von Ramsch bis zu schönen Antiquitäten alles zu finden ist, gehen vorbei am Uhrturm – dem Wahrzeichen von Jaffa – und gelangen schließlich in den Park Tel Yafo. Hier hat man einen tollen Blick auf die Strände und die Skyline von Tel Aviv. Anschließend durchqueren wir die malerischen Gassen des alten Jaffa bis zur Hafenpromenade. Dieser Teil ist wirklich wunderschön erhalten und man hat fast das Gefühl durch eine alte Wüstenstadt zu spazieren, lediglich kleine Kunstateliers lockern das Bild ein wenig auf. Am Hafen angekommen stoßen wir auf das wohl bekannteste Restaurant Tel Avivs „The old man and the sea“ und wir können nach der etwas erschöpfenden Anreise einfach nicht widerstehen. Das Standardmenü besteht aus 22 verschiedenen Speisen, die uns in liebevollen, kleinen Schalen serviert werden. Von knusprigem, ofenfrischen Pitabrot und Baba Ganoush, über cremigsten Hummus und Tabouleh bis hin zu Falafel und etlichen Salaten sind viele Klassiker der israelischen Küche vertreten und wir sind absolut begeistert. Jedes Schälchen beinhaltet eine andere Köstlichkeit, wir sitzen an der Hafenpromenade mit Blick auf das Meer und haben das Gefühl im Paradies angekommen zu sein. Lediglich ein paar Militärflugzeuge stören die idyllische Szene hie und da.

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Völlig angegessen – wir können nicht glauben, dass manche Restaurantbesucher diese Salate lediglich als Beilage bestellen – machen wir uns entlang der Promenade und vorbei am Alma Beach wieder auf den Rückweg. Ganz bewusst haben wir uns auch dieses Mal wieder viel Zeit für unsere Reise genommen und sind sehr froh darüber. So bleiben uns noch ein paar Tage um den Rest von Tel Avivs schönsten Ecken zu entdecken.

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