Reisetagebuch Israel Tag 4 – Tel Aviv, Alma Beach, Jaffa, Florentine, Kerem Hateimanim, Shabazi

  • 05.05.2018 – Tel Aviv, Alma Beach, Jaffa, Florentine, Kerem Hateimanim, Shabazi

An unserem letzten Tag in Tel Aviv gehen wir nach unserem Frühstück im Hostel an den Alma Beach, bewaffnet mit zwei Holzschlägern und einem Gummiball. Wir verbringen den Vormittag mit dem bekannten Strandspiel, setzen wir uns immer wieder hin und sehen den Surfern zu, die sich am Sabbathmorgen in die Wellen schmeißen. Ein kleiner Hund verliebt sich auf den ersten Blick in unseren Ball und wir spielen ein wenig mit ihm, anschließend gehen wir kurz zurück in die Unterkunft.

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Kurz vor 11 Uhr brechen wir auf zum alten Uhrturm von Jaffa, wo eine kostenfreie Führung durch die Altstadt auf uns wartet. So eine Free Walking Tour wollten wir schon immer einmal machen, sind aber bis jetzt irgendwie nie dazu gekommen. Die Tour dauert gute zwei Stunden, führt uns durch neue Gässchen und bereichert die bereits bekannten Plätze um interessante Geschichten. Irene gönnt sich zwischendurch einen köstlichen, frisch gepressten Granatapfelsaft – Orientfeeling pur. Die Tour selbst gefällt uns wirklich sehr gut, wir fragen unseren einheimischen Guide bei der Gelegenheit auch gleich nach guten Essensmöglichkeiten in Jerusalem und bekommen ein paar Tipps.

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Am Nachmittag brechen wir nach einer erneuten Pause im Hostel noch einmal zu einem Streifzug durch Tel Aviv auf. Dadurch, dass wir eigentlich schon alles gesehen haben was wir sehen wollten, schlendern wir einfach quer durch die Stadt wie es uns gerade einfällt. Wir entdecken tolle kleine Gässchen voller Graffitis, ein schönes Wohnviertel, machen ein kleines Päuschen auf einem Spielplatz und lassen uns einfach treiben bis wir am Ende des Stadtviertels Florentine auf eine abgesperrten Straße stoßen. Heute führt nämlich eine Etappe des Giro d’Italia – einem bekannten Radrennen, das für drei Tage in Israel stattfindet – mitten durch Tel Aviv um an der Küste zu enden. Also suchen wir uns einen Platz an der Strecke und warten einige Zeit, bis schließlich hinter etlichen Polizeikonvois die ersten Radfahrer an uns vorbei brettern.

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Wir verlassen das Getümmel aber bald wieder und gehen durch den heute geschlossenen Carmel Market in das Stadtviertel Kerem Hateimanim. Hier probieren wir an einem gut besuchten Imbiss ein mit Falafel, Hummus, Tahin und Gemüse gefülltes Pitabrot, einen Klassiker der israelischen Küche. Dazu bekommen wir für einen verhältnismäßig güstigen Preis auch noch zwei Salate dazu, ein guter Deal im teuren Tel Aviv.

Von hier aus gehen wir bei beginnender Dämmerung durch die kleinen Gässchen und das Stadtviertels Shabazi wieder in unser Hostel. Eigentlich haben wir ja vorgehabt den letzten Tag in Tel Aviv sehr entspannt anzugehen, aber irgendwie waren wir dann doch die ganze Zeit auf den Beinen, man könnte fast glauben wir bekommen einfach nicht genug von dieser Stadt…

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