Travel diary – Update aus Swakopmund, Namibien

English version below

Seit wir Lesotho verlassen haben ist wieder Einiges passiert. Gut, dass wir heute etwas Zeit und Internet haben um unseren Blog wieder auf den neuesten Stand zu bringen.


Wir haben Lesotho Richtung Süden verlassen und auf dem Weg an die Küste einen Vormittag in einem Xsosa Dorf verbracht, wo wir tolle Einblicke in den Alltag gewonnen und mit einer Einheimischen das typische Xsosa Brot gebacken haben. Im Addo Elephant Park waren wir auf der Suche nach wilden Tieren, sind anschließend an der berühmten Garden Route angekommen und sind zunächst durch den wunderschönen Tsitsikamma Nationalpark und das Robberg Nature Reserve gewandert. In der Region Western Cape haben wir an der Küste von Hermanus Orcas beobachtet und die niedlichen Brillenpinguine von Boulders Beach und Bettys Bay besucht. Anschließend waren das Kap der guten Hoffnung und der Muizenberg Beach an der Reihe. Entlang des Chapman Peak Drive sind wir schlussendlich nach Kapstadt gefahren, haben unser Mietauto abgegeben und somit unseren Roadtrip durch Südafrika, Swasiland und Lesotho beendet.

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Um das typische Xsosa Brot zu backen, müssen wir erst einmal Feuerholz im Wald sammeln
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Elefantenhintern im Addo Elephant Park
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endlose Sandbucht im Robberg Nature Reserve
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Robberg Nature Reserve
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Tsitsikamma National Park
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Robberg Nature Reserve
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Robberg Nature Reserve
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putzige Pinguinkolonie in Betty´s Bay
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die bunten Strandhäuschen am Muizenberg Beach
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noch eine Pinguinkolonie am berühmten Boulder´s Beach
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Wir sind da! – Kap der guten Hoffnung
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tolle Ausblicke am Chapman´s Peak Drive

Kapstadt hat uns ehrlich gesagt etwas überrascht, da wir ursprünglich eine ganz andere Vorstellung hatten. Nachdem wir die Stadt erkundet, den Tafelberg bestiegen, die bunten Häuschen von Bo-Kaap bewundert und uns durch die lokale kap-malaiische Küche probiert haben, haben wir die Stadt aber eigentlich recht lieb gewonnen.

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die bunten Häuser im Multikultiviertel Bo-Kap, Kapstadt
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Aufstieg auf den Tafelberg über den Platteklipp Gorge Trail
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Blick auf den Atlantik vom Tafelberg aus

Nach einem Umzug in die Startunterkunft unserer 54 tägigen Tour Richtung Uganda haben wir unsere Reisegruppe kennengelernt, die uns zumindest für einen Abschnitt begleiten wird. Von Kapstadt aus sind wir Richtung Norden aufgebrochen, haben die Weinfelder und Rooibosplantagen von Südafrika hinter uns gelassen, sind mit dem Kanu über den Orange River gepaddelt und haben die Grenze nach Namibien überquert. Seitdem überwältigt uns dieses Land mit seinen spektakulären Landschaften. Nach einem Besuch des imposanten Fish River Canyon haben wir die endlosen Weiten der Namibwüste durchquert, das berühmte Becken von Sossusvlei besucht und uns von einem Bushman – neben dem Bear Grills ziemlich alt aussehen würde – zeigen lassen wie viel Leben sich unter dem Wüstensand verbirgt. Gestern sind wir in Swakopmund angekommen, haben spontan beschlossen Skydiven zu gehen und sind drei Stunden später aus einem Flugzeug über der berühmten Skelettküste gesprungen. Wir können kaum glauben, dass wir uns das getraut haben und Irene freut sich einmal mehr ihre Höhenangst überwunden zu haben. Heute haben wir einen Ruhetag in Swakopmund, Zeit um das Erlebte zu verarbeiten, Wäsche zu waschen, Tagebuch zu schreiben und uns auf die Abenteuer zu freuen, die uns bevorstehen.

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Weinverkostung in den Weinbergen von Südafrika, Provinz Western Cape
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angekommen am Orange River, am anderen Ufer sieht man Namibien
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kleiner Spaziergang entlang des Fish River Canyon bei Sonnenuntergang
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einheimische Arbeiterhäuschen in Namibien
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Oryx
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die endlosen Sanddünen des Namib – Naukluft Nationalparks, Dune 45
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die berühmten toten Bäume des Deadvlei im Naukluft Nationalpark

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kleine Wanderung durch den Sesriem Canyon
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Survivaltraining bei unserem Bushmanwalk mit unserem Guide Frans
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Skydiving über der Skelettküste

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Nach den Roadtrips durch Israel, Island, Südafrika, Swasiland und Lesotho und der Backpackingtour durch Zentralamerika tut es zur Abwechslung richtig gut eine geführte Reise zu unternehmen. Die Gruppe hat von Anfang an einen sehr netten Eindruck gemacht und auch unsere Guides sind wirklich spitze! Komplett sorglos in den Tag zu starten, nicht genau wissen zu müssen welche Straßen wir entlang fahren, was bevorsteht und sich keine Gedanken machen zu müssen wo man die nächste Nacht verbringt ist absolut herrlich. Dadurch, dass wir campen und über den Landweg reisen, haben wir trotzdem das Gefühl einen guten Bezug zur Region zu haben. Zusätzlich bekommen wir alle möglichen Informationen auf dem Silbertablett serviert und können über optionale Aktivitäten viel mitbestimmen, wie wir unseren Tag gestalten möchten – uns geht es also absolut fantastisch, ganz liebe Grüße aus dem wunderschönen Namibien!


English Version:

A lot has happened since we left Lesotho, so we use the free time we have today for a little update.

We left Lesotho heading south towards the coast. On our way we spent a wonderful morning at a Xsosa village gaining some insights in people’s everyday lives and baking traditional bread at a local woman’s house. At Addo Elephant Park we were looking for wildlife before arriving at the famous Garden Route, where we hiked through the wonderful Tsitsikamma National Park and Robberg Nature Reserve. In the Western Cape region we spotted Orca whales at the shore of Hermanus and watched cute African Penguins at Boulder Beach and Betty’s Bay. After that we went to Cape of Good Hope and Muizenberg Beach. After driving along the scenic Chapman’s Peak we finally arrived in Cape Town, where we returned our rental car and ended our road trip through South Africa, Swaziland and Lesotho.

Cape Town was a surprise for us, because it was completely different from what we had expected. But after exploring the City Bowl, visiting the colorful houses of Bo-Kap, climbing Table Mountain and trying the local cape-malay kitchen, we eventually really liked it.

After moving to the starting hotel of our 54 days tour to Uganda we met the group, that will travel with us at least for a part of the trip. From Cape Town we headed towards the north, left the South African vineyards and Rooibosfields behind, paddled in a canoe along the Orange River and eventually crossed the border to Namibia. Since then this country has been overwhelming with its spectacular landscapes. After visiting the impressive Fish River Canyon we crossed the endless plains of the Namib Desert, strolled through the famous basin of Sossusvlei and a Bushman – who would let Bear Grills seem like a couch potato – showed us how much life is hidden underneath the desert sand. Yesterday we arrived in Swakopmund, spontaneously decided to go skydiving and jumped out of a plane over the Skeleton Coast three hours later. We can’t believe that we really did this and Irene is glad she could fight her fear of heights once again. Today we have a day off in Swakopmund, time to think about the last couple of weeks, doing laundry, writing diary and looking forward to the adventures lying ahead of us.

After our road trips through Israel, Iceland, South Africa, Swaziland and Lesotho and our backpacking journey through Central America, doing a guided tour is a real bless. The group we are traveling with is very nice and our guides do an amazing job! Enjoying everyday without any worries, not having to know how to get to the next place, what to do next and not thinking about where to spend the night is just wonderful. But since we are camping and traveling on the roads, we still have the feeling that we are connected to the country we are traveling through. Also our guides share so much interesting information and by choosing optional activities we can still spend many parts of our trip just the way we want – you can see we are just doing great.