Fragen

Oft bekommen wir ähnliche Fragen gestellt und wollen hier versuchen die häufigsten davon zu beantworten.

„Wie könnt ihr euch das leisten?“…

… ist die wahrscheinlich am häufigsten gestellte Frage. Wir leben und reisen minimalistisch, das bedeutet kein Geld für Schnickschnack. In Wien besuchen wir kaum Restaurants, Lokale oder Kinos. Wir wohnen in einer kleinen aber feinen, günstigen Wohnung und deponieren jeden Cent, der übrig bleibt, auf unserem Reisekonto. Dafür bleibt mehr für Dinge, die uns wirklich wichtig sind. Auf Reisen sparen wir durch günstige Unterkünfte, meiden tägliche Restaurantbesuche und versuchen so gut es geht Unternehmungen auf eigene Faust zu organisieren. Einen ausführlichen Blogbeitrag zum Thema Geld sparen auf Reisen und zu Hause findet ihr hier:

„Wie bucht ihr eure Flüge und Unterkünfte?“

Damit wir günstig davon kommen, buchen wir Flüge und Unterkünfte meistens ein paar Monate im Voraus im Internet. Dabei nehmen wir ausschließlich Unterkünfte, die bis zum Anreisedatum kostenlos stornierbar sind, um auf spontane Planänderungen reagieren zu können. Bei Flügen vergleichen wir Preise auf unterschiedlichen Seiten, buchen entweder Dienstag oder Mittwoch Vormittags (zu diesem Zeitraum stellen die Airlines nämlich meistens ihre Preise um) und wählen für den Abreisetag auch immer einen Mittwoch.

„Wie bewegt ihr euch auf Reisen fort?“

Das kommt auf die Reise an. Auf unseren mehrwöchigen Campingtouren durch Kanada und Neuseeland waren es ein kleines Mietauto und Zelt. Ansonsten greifen wir auf alle erdenklichen öffentlichen Transportmittel zurück. Besondere Highlights waren bisher ein Kanu in Ecuador mit der Stabilität einer Nussschale, eine wilde Rikschafahrt durch Jaipur in Indien und ein Propellerflug zu den Inseln Panamas.

Zitat Robert Frost

„Reist ihr lieber mit Koffer oder Rucksack?“

Wir sind definitiv Rucksackreisende! Wer schon einmal versucht hat einen Rollkoffer durch die bepflasterten Straßen Spaniens zu zerren oder in die kleinen Busse und Boote Indonesiens zu stopfen, weiß, wovon er spricht. Wir wollen uns gar nicht erst vorstellen, wie es in Ländern wie Indien, Peru oder Laos wäre, die wir später bereist haben. Zusätzlich verreisen wir seit einiger Zeit (außer beim Campen) ausschließlich mit Handgepäck, das bringt so einige Vorteile mit sich. Einen ausführlichen Blogpost zu dem Thema findet ihr hier:

„Welches ist euer liebstes Land?“

Diese Frage bekommen wir ziemlich oft gestellt und jedes mal wissen wir nicht so recht, wie wir sie beantworten sollen, denn es gibt wohl kein Land, das uns nicht gefallen hat. Die Welt ist so vielseitig, bunt und unterschiedlich. Um trotzdem eine Antwort zu geben, möchten wir einen Unterschied machen zwischen Orten, die uns besonders gut gefallen, und Orten, an denen wir uns vorstellen könnten zumindest eine Zeit lang zu leben.

Zu den wahrscheinlich schönsten Plätzen, die wir bisher sehen durften, gehören die Atacamawüste im Norden Chiles, die Salzwüsten im Süden Boliviens, die einsamen Inseln Panamas, das Okavango Delta in Bolivien und die reichen Städte Rajasthans in Indien.

Um sich eine Zeit lang nieder zu lassen würden wir unter anderem Thailand, Laos, Südafrika, Neuseeland, Kanada, Indien und Marokko auswählen.

„Was macht ihr mit eurem Hund, wenn ihr unterwegs seid?“

Wir haben das große Glück, dass unser Hund jederzeit bei Irenes Mutter unterkommen kann. Dort fühlt er sich sehr wohl und wir bekommen ihn meistens ein bisschen frecher und dicker zurück als wir ihn abgegeben haben. Danke, dass du so gut für ihn sorgst, Mama!

„Welche Kamera benutzt ihr?“

Wir sind keine professionellen Fotografen und haben es daher gerne minimalistisch. Immer mit dabei haben wir unsere Nikon D3300 mit AF-S NIKKOR 18-105 mm Objektiv, eine Gopro Hero4 Silver und gelegentlich machen wir auch Fotos mit dem Handy.

Zitat Katie Thurmes

„Wie bearbeitet ihr eure Fotos?“

Wir sind nicht allzu große Fans von stark bearbeiteten Bildern, daher korrigieren wir lediglich Bildausschnitt, Sättigung, Helligkeit und Schärfe. Gute Ergebnisse lassen sich auch ohne teure Fotoprogramme erzielen, deshalb reicht uns dafür auch das  kostenlos vorinstallierte Fotoprogramm von Apple.

„Wie seid ihr auf euren Blognamen gekommen?“

Viele von euch kennen den Ausdruck „the reacher and the settler“ möglicherweise aus der Serie „How I Met your Mother“. Ursprünglich war dieser Vorschlag von Jonathan nur als Witz gemeint, doch je mehr wir darüber nach dachten, desto besser gefiel er uns. Für uns geht es beim Reisen nicht nur darum, möglichst viele verschiedene Orte abzuklappern („to reach“), sondern besonders darum tatsächlich anzukommen, sich nieder zu lassen („to settle“), Kultur, Bräuche und Menschen kennen zu lernen. Je mehr wir reisen, desto wichtiger wird uns langsames Reisen und somit symbolisiert der Name wundervoll unsere Reisephilosophie.

Hast du noch weitere Fragen? Wir helfen gerne, schreib uns einfach!

thereacherandthesettler@gmail.com