Wandern

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Wandern bedeutet für uns pures Glück und die Freiheit dort hinzugehen, wohin man gerade möchte. Es schärft unseren Sinn für die Natur, unterstützt unseren Wunsch nach Minimalismus und ist so ziemlich der einzige Sport – außer vielleicht Yoga – den wir regelmäßig machen und somit auch der Grund warum wir bei all dem Essen, das wir verschlingen, in Form bleiben. Es harmoniert perfekt mit unserer Liebe zum Camping und trägt somit einen wichtigen Teil zu unserer liebsten Reiseart bei: Den Roadtrips! Ob zu den Gletschern Neuseelands oder den Wasserfällen von Belize, durch die Wüste Israels oder den Regenwald Thailands – wir sind immer wieder fasziniert welch wundervolle Orte man zu Fuß entdecken kann. Seit einiger Zeit haben es uns auch Weitwanderungen richtig angetan und wir sammeln mittlerweile fleißig Kilometer.

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Unsere Lieblingsorte in Slowenien – Outdoorfeeling zwischen verwinkelten Schluchten und smaragdgrünen Seen

Slowenien hat uns richtig überrascht: Vier Tage lang düsen wir mit unserem Mietauto kreuz und quer durch das ganze Land und besuchen so viele Wasserfälle, Klammen, Seen und Schluchten wie schon lange nicht mehr. Aus dieser Menge einige Highlights heraus zu suchen war wieder einmal nicht leicht, aber wir haben uns bemüht. Wer also mit dem Gedanken spielt seinen nächsten Trip nach Slowenien zu verlegen, dem können wir wirklich ans Herz legen auch bei den folgenden Stops vorbeizuschauen. Übrigens spiegelt die Reihenfolge der Aufzählung nur die zeitliche Abfolge wieder, in der wir die Orte besucht haben und nicht unsere Präferenz.


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Weitwandern:  In 11 Tagen 180 km zu Fuß durch die Sahara, FAQ Teil 1

Erst nachdem uns so viele Menschen auf unsere Wanderung durch die Wüste angesprochen haben, haben wir überhaupt erst bemerkt wie wenig wir über diese Reise bisher Preis gegeben haben. Für diejenigen, die gerade nicht wissen wovon wir reden: Wir sind im November 11 Tage lang 180 km durch den marokkanischen Teil der Sahara gewandert und hatten dabei die Zeit unseres Lebens.


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Das war unser Reisejahr 2017

Im Jahr 2017 war unser größtes Projekt Geld sparen. Trotzdem haben wir es geschafft ein paar Dinge zu unternehmen, von welchen wir schon länger gesprochen, uns aber nie wirklich Zeit genommen haben. Wir wollten dieses Jahr vor allem Wien und Umgebung ein bisschen näher kennen lernen, denn die Erkundung unserer Heimatstadt ist bisher auf der Strecke geblieben. Und das haben wir auch geschafft. Wenn man die Wanderungen in Neuseeland mit zählt, haben wir dieses Jahr 600 km auf Wanderwegen zurück gelegt, das ist immerhin eine Strecke von Wien nach Venedig. Zu jedem der folgenden Punkte wird es auch eigene Beiträge geben, im Moment reicht die Zeit aber leider nur für eine grobe Zusammenfassung.


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One day of hiking at Mount Cook National Park (German & English)

Der Mount Cook Nationalpark ist einer der ersten Stopps auf unserer Reise durch Neuseeland. Hier verbringen wir zwar leider nur einen Tag, dieser ist dafür sehr intensiv (drei Wanderungen und ein Aussichtspunkt), wunderschön und lehrreich: Denn wir lernen zum ersten Mal die Unberechenbarkeit des neuseeländischen Wetters kennen und sehen unsere ersten Eisberge.


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Wandern in Neuseeland – Tongariro Alpine Crossing

Wir wissen nicht genau, wie viele Kilometer wir auf Neuseelands Wanderwegen zurückgelegt haben, aber es waren auf jeden Fall hunderte. Ein besoderes Erlebnis dabei war das Tongariro Alpine Crossing, das nicht umsonst als eine der schönsten Tageswanderungen der Welt gilt.

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10 Highlights aus 10 Ländern – über den Balkan von Wien nach Istanbul

Happy, happy, happy könnte man unseren derzeitigen Gemütszustand wohl am besten beschreiben, denn unsere spontane Idee durch die Balkanländer bis nach Istanbul zu reisen war einfach die absolut richtige! Neuneinhalb Wochen ging es mit Bussen, Mietautos, Fähren, Zügen, Sammeltaxis, einem Quad und per Anhalter durch Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland, Nordmazedonien, Kosovo, Bulgarien bis in die Türkei. Mit diesem Trip haben wir uns tatsächlich einen kleinen Traum erfüllt, denn viele der folgenden Orte hatten wir schon seit Jahren auf dem Radarschirm. Doch irgendwie kam uns nie in den Sinn diese Reise genau jetzt anzutreten, da man auf einer Weltreise doch „möglichst weit weg muss“ – absoluter Quatsch. Wie in so vielen Lebenslagen war es die beste Strategie einfach auf unser Herz zu hören und zu tun was uns glücklich macht.


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Reisetagebuch: Berchtesgaden

Um das Jahr 2017 gebührend ausklingen zu lassen, beschließen wir über Silvester ein paar Tage in der Region Berchtesgaden zu verbringen. Wir wandern an Seen, Flüssen und Wäldern entlang, fahren mit der Gondel auf den Hirscheck, unternehmen eine rasante Schlittenfahrt, machen eine abenteuerliche und etwas gefährliche Wanderung zur Ostwand des Watzmanns, genießen wundervolle Ausblicke über die schneebedeckte Landschaft und schlagen uns die Bäuche mit regionalen, traditionellen Schmankerln auf einer Berghütte und im bayrischen Gasthaus voll. Was für ein perfekter Start ins Jahr 2018!


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Wandern entlang der Dörfer um Luang Prabang

An unserem wahrscheinlich schönsten Tag in Laos unternehmen wir eine Wanderung durch den Regenwald und einige abgeschiedene Dörfer gemeinsam mit einem Einheimischen. Dabei beobachten wir Dorfbewohner, die eine ganze Ziege auf dem Feuer grillen, ernten verwunderte Blicke, als wir erklären noch nie eine Ratte gegessen zu haben, genießen die wunderschöne Landschaft rund um Luang Prabang und sind uns bis heute nicht ganz sicher, ob man am Ende des Tages versucht hat uns auszurauben…


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Koh Phi Phi Don – Wanderwahnsinn zwischen Traumstränden

Halb verdurstet und unsere Beine nicht mehr spürend kommen wir wieder in unserem Hostel an. Manchmal fragen wir uns selbst, wie wir es immer wieder schaffen in solche Situationen zu geraten. Die Idee auf Ko Phi Phi Don zu wandern war zwar gut, an der Ausführung hätte man jedoch noch etwas feilen können…